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"Wo nehme ich meine Kraftquellen her?" - 17 ehrenamtliche Sterbebegleiter verbrachten ein Seminar auf der Halbinsel Scheid

rankenberg – Die Halbinsel Scheid mit der Kirche am Grünen war das Ziel von 17 ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern, die für den Verein „Ambulantes Hospiz Frankenberg“ tätig sind. Die Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter verbrachten dort ein Wochenende mit intensiver Arbeit zum Thema „Gepflanzt wie ein Baum“. Im Umgang mit Menschen in ihrer letzten Lebensphase spielt die eigene Achtsamkeit und der Umgang mit sich selbst eine wichtige Rolle. Ein Grund, im Seminar den Blick in diesem Zusammenhang auf Fragen wie „Wie halte ich mich seelisch gesund?“, „Wo nehme ich meine Kraftquellen her“ oder auch „Wie grenze ich mich ab?“ zu richten.

In Familien, die die Hilfe der Ehrenamtlichen in Anspruch nehmen, kommen die Sterbebegleiter mit viel Leid und Trauer – auch der Angehörigen – in Kontakt. Die Interaktion im Seminar und das Lernen voneinander aus unterschiedlichsten Situationen der Hospizarbeit heraus war damit ein wichtiger Bestandteil während des Erfahrungsaustausches, um so die eigene seelische Gesundheit in den Blick zu nehmen.

Pfarrerin i. R. Elsbeth Balzer als Leiterin des Seminars schaffte dabei einen Rahmen und die Atmosphäre, um drei Tage lang mit Spaß und offener Freude inhaltlich, neben vielfältigen Fragen, auch das Kernthema der Arbeit des ambulanten Hospizvereins Frankenberg – die Begleitung von Schwerstkranken in ihrer letzten Lebensphase – zu betrachten. Dabei entstanden sowohl Gruppenarbeiten als auch intensive Diskussionen im Plenum.

Kassenwart Christian Berreth kam als Gastredner zu dem Sterbebegleitern nach Scheid und erläuterte in seinem Vortrag die komplexe Finanzierung von „Ambulantes Hospiz Frankenberg“ .

Für die hervorragende Verköstigung der Gruppe konnten drei Frauen unter der Leitung von Karin Seitz gewonnen werden. Sie alle sind bei der Kirche im Grünen ehrenamtlich tätig und kannten sich vor Ort bestens aus.ZOH

Quellenangabe: Frankenberger Allgemeine vom 28.11.2025, Seite 4